XPOSED International Queer Film Festival
beginnt in 9 Tagen ( Do. 30.05. bis Sa. 01.06.)
Festivalbericht 2012: Filme mit Drei-Tage-Bart
Österreich – neben Deutschland wohl das einzige Land, das sich gerne mit dem Wort Sonderfall rühmt. Als 1828 Chales Sealsfields “Austria as it is” erschien, wurde dieser Bericht über die Zustände des Bergvolkes im gesamten Deutschen Bund verboten. Mittlerweile ist er ein Klassiker österreichischer Berichterstattung.
Noch vor wenigen Wochen schlug Nordkoreas Kriegsrhetorik hohe Wellen. Die Nachrichten, auf die sich sämtliche Medien stürzten, erreichten viele Ohren. Weniger laute Berichterstattungen erreichen die breite Masse eher selten. Filmfestivals mit Länderfokus leisten diese Arbeit, gewähren Einblicke in ferne Lebenswelten.
Das Arsenal Kino widmet sich vom 12. bis zum 31. Mai anlässlich der Buchveröffentlichung “Terrence Malick” (Schueren Verlag) und Malicks neuem Film “To The Wonder”, der Ende Mai hierzulande anläuft, in einer Reihe dem bisherigen Werk des amerikanischen Filmemachers.
Mit einem Interview mit Andrea Stosiek, der Kinobetreiberin vom Freiluftkino Insel (und auch des Sputnik Kino in Kreuzberg), eröffnen wir eine Serie, in der ihr erfahrt, wo und wann Sommer und Kino in Berlin eine erfrischende Symbiose bilden.
“Too Drunk to Watch” heißt es vom 9. bis 12. Mai nun schon zum zweiten Mal im Moviemento. Wir haben mit Festivalleiter Cornelius Schulz über sein Festival, Punkrock und Berlins Lieblingsthema, die Gentrifizierung, gesprochen.